Freiwilligen Forum und Selbsthilfegruppen stellen sich vor – Unter dem Dach der Sozialberatung Schenefeld vereint

April 24, 2018 - Redaktion

Vor dem Häuschen der Sozialberatung Schenefeld: Susanne Eggert (rechts) mit Aktiven des Freiwilligen Forums und der Selbsthilfegruppen


Ehe im Zuge der Stadtkernsanierung Schenefeld Stadtbücherei, Bürgerbüro und Sozialberatung in einem modernen Neubau mehr Platz für ihre Tätigkeit bekommen, muss die Arbeit trotz räumlicher Enge weitergehen. So stellten sich in der vergangenen Woche die unter dem Dach der Sozialberatung tätigen Einrichtungen Freiwilligen Forum, Selbsthilfegruppen und der neue Rentenberater Armin Klein ihre aktuellen Angebote vor. „Obwohl unsere Arbeit meist im Verborgenen stattfindet, müssen wir hin und wieder einmal auf uns aufmerksam machen“, meinte Susanne Eggert, Schenefelds Sozialberaterin, die vom Häuschen am Osterbrooksweg 4 das vielfältige ehrenamtliche Angebot koordiniert.
Die Sozialberatung steht für Beratung in sozialen, pflegerischen und gesundheitsbezogenen Fragen zur Verfügung, leistet psychosoziale Hilfe und bei Bedarf Krisenintervention.Am bekanntesten ist das Freiwilligen Forum, das in Schenefeld schon seit 1995 besteht. Seitdem sind nach Schenefelder Beispiel zwölf weitere Foren in Hamburg und Schleswig-Holstein entstanden. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Freiwilligen Forums setzen sich für Kinder und Jugendliche ein, helfen bei Hausaufgaben, lesen vor, verstehen sich auf „Schülercoaching“ und „Mentoring“. Sie leisten Nachbarschaftshilfe im Alltag, besuchen einsame Menschen, geben kleine Hilfestellungen, begleiten bei Behördengängen und unterstützen Menschen aus anderen Kulturen.
Die Freiwilligen treffen sich montags von 15 bis 17 Uhr unter Leitung von Inge Schaaf und mittwochs von 19 bis 20.30 unter Leitung von Maren Eckhoff im Haus der Sozialberatung, um ihre anstehende Arbeit zu besprechen. „Unterstützung können wir gut gebrauchen“, sagt Inge Schaaf, „wobei jede Frau und jeder Mann, die uns helfen wollen, Termin und Umfang der Hilfeleistung selbst bestimmen kann.“ Das Freiwilligen Forum stellt den Kontakt zwischen Hilfsbedürftigen und Helfenden her.
Einmal im Monat, dienstags von 9 bis 12 Uhr, kommt der neue Rentenberater der Deutschen Rentenversicherung, Armin Klein, in das Haus der Sozialberatung. Seine Beratung ist kostenlos. Termine können über die Rufnummer der Geschäftsstelle 04103-91 234-30 vereinbart werden. Bei Bedarf kommt Arm in Klein auch ins Haus.
Eine lange Tradition in Schenefeld haben die Selbsthilfegruppen. Bereits seit 19 Jahren gibt es zum Beispiel die Gruppe Fibromyalgie. Ursprünglich existierten drei dieser Gruppen, bestehend aus Patienten dieser noch wenig erforschten Krankheit. Heute trifft sich unter Leitung von Silvia Böhr (Tel. 0176/955 25 500) jeden dritten Dienstag im Monat eine Gruppe, zu der 16 Personen gehören. In Schenefeld gibt es außerdem zwei Selbsthilfegruppen „Multiple Sklerose“, jeden ersten Mittwoch im Monat unter Christian Hormann von 17 bis 19 Uhr und eine an jedem letzten Dienstag im Monat ab 18.30 Uhr unter Kai Peschke. Jeden dritten Donnerstag kommt die Selbsthilfegruppe „Depression und Ängste“ zusammen. Seit vielen Jahren gibt es auch die Krebsnachsorge des Deutschen Roten Kreuzes unter Leitung von Gerda Tönges (Tel. 040-830 15 27), deren Angebot zurzeit leider nur von Frauen in Anspruch genommen wird.
Außerhalb des Hauses tagt die AG Barrierefreiheit (Friederike Pavenstedt) in der Begegnungsstätte Timmermannsweg zu Erfahrungsaustausch und Geselligkeit. Angeboten werden ferner eine Kreativgruppe „Handarbeiten in netter Runde“ im Sitzungstrakt des Rathauses und „Lachyoga im Sitzen“, jeweils am ersten und dritten Freitag im Monat. Die Kontakte vermittelt die Sozialberatung unter der Telefonnummer 040-830 00 13.
Im Haus der Sozialberatung findet schließlich an jedem Dienstag von 9 bis zwölf Uhr auch die Sprechstunde des Jugendamts statt.
„Wir sind Informations-, Beratungs- und Kontaktstelle für hilfesuchende Menschen jeden Alters“, sagt Sozialberaterin Susanne Eggert.

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