Viele haben ihre Stimme schon per Briefwahl abgegeben – Parteien in Schenefeld im Wahlkampf-Endspurt

April 24, 2018 - Redaktion

Nur noch zwölf Tage bis zu den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein. In Schenefeld haben die Parteien CDU, SPD, Bündnis 90/Grüne und die Wählergemeinschaft „Offen für Schenefeld“ und „Bürger für Bürger“ alles mobilisiert, was  nur irgend zu mobilisieren ist.
Nach ihrem Debakel bei den letzten Bundestagswahlen nehmen die beiden Parteien der Großen Koalition die Kommunalwahlen besonders ernst. Am vergangenen Wochenende warben CDU und SPD mit einem Grillfest im Bürgerpark (CDU) und einem großen Flohmarkt auf dem Rathausvorplatz (SPD) um Stimmen.
Ihre Chance sieht die in Schenefeld starke Fraktion von Bündnis 90/Grüne, die sich sogar Wahlkampfunterstützung durch ihren populären Bundesvorsitzenden und Schleswig-Holsteinischen Umweltminister Robert Habeck gesichert hat. Habeck stellt sich am 2. Mai den Fragen der Wählerinnen und Wähler am Infostand seiner Partei auf dem Marktplatz des Stadtzentrums. Nicht vertreten sind bei der Wahl zu den Stadt- und Gemeindeparlamenten im Kreis Pinneberg AfD und „Die Linke“. Beide Parteien haben in Schenefeld noch keine Ortsverbände. Aber zur Kreistagswahl treten sie an.
Alle sechs im Rathaus vertretenen Parteien und Wählergemeinschaften haben in Schenefeld eigene Wahlprogramme vorgelegt. Schwerpunkte sind bezahlbarer Wohnungsbau, Verkehrspolitik einschließlich des Umbaus der LSE, Umwelt- und Naturschutz und die Frage, ob Schenefeld eigene Stadtwerke benötigt oder nicht. Äußern mussten sich die Fraktionen auch zum Stellenwert des Sports, weil Blau-Weiß 96 Wahlprüfsteine aufgestellt hat.
Dass der Erfolg meist viele Väter und Mütter hat, zeigt die Tatsache, dass alle Parteien ihren Anteil an der beschlossenen Sanierung und Modernisierung der maroden Schulen beanspruchen. Mit Stolz verweisen sie auch auf eine gute Finanzpolitik. Im Unterschied zu den meisten anderen Kommunen des Kreises verfügt Schenefeld über eine solide finanzielle Basis.
Bis Redaktionsschluss haben bereits viele wahrberechtigten Schenefelderinnen und Schenefelder von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Prognosen für eine hohe Wahlbeteiligung können daraus aber noch nicht gezogen werden.

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